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7000 Jahre. Archäologische Spuren

13. Oktober 2006 - 4. März 2007

Ausstellung aus der Max von Mörl Kollektion auf Schloss Runkelstein.

Die Ausstellung befasst sich mit einem ganz besonderen Thema, der archäologischen Sammelleidenschaft des Autodidakten Max von Mörl, der gemeinsam mit anderen archäologisch Interessierten (Georg Innerebner z.B.) aus Interesse Fundstücke zusammengetragen hat, die unter anderem bei der Feldarbeit der Weinbauern zutage getreten sind und sonst verloren gewesen wären.

Die Sammlung stellt ein Stück Südtiroler Archäologiegeschichte vor, welches direkt in Verbindung steht mit dem Territorium und mit den Menschen, es sei also eine Ausstellung, die auch und vor allem für die Einheimischen gedacht sei.

Der Heimatforscher Max von Mörl (1905 - 1985) sammelte gemeinsam mit seinem Bruder Walter über viele Jahrzehnte archäologische Belegstücke aus dem Bozner Raum, insbesondere dem Überetsch. Diese bilden heute wertvolle Dokumente aus einer über 7000 jährigen Vergangenheit.

Die wichtigen Fundstellen Putzer Gschleier bei St. Pauls, Fuchsberg bei Missian, die Tuifelslammer bei Oberplanitzing, der Riegelbühel in Eppan und die Gegend auf der Aich, bildeten das Zentrum seiner Interesse.

In Zeiten wo die archäologische Denkmalpflege in unserem Land noch am Anfang stand, sicherte die Tätigkeit von Heimatforschern der Wissenschaft zahlreiche grundlegend wichtige Objekte, wie die berühmte Rippenziste vom Putzer Gschleier, die heute im Archäologiemuseum in Bozen ausgestellt ist und von den Brüdern Walter und Max von Mörl gefunden wurde.

Die Ausstellung ist von ihrem didaktischen Aufbau her für Schulklassen und Erwachsene gleichermaßen geeignet und sowohl für Einheimische wie auch für Gäste interessant, in dem sie einen Überblick über die vergangene 7000 Jahre im Bozner Raum gibt.