Bozen im Blick

Bozen im Blick

Von 30. November bis 14. April 2007

Bozen im Blick eröffnet eine Reihe von Ausstellungen, die dem Aufbau des zukünftigen Stadtmuseums gewidmet sind - das Museumsprojekt ist im Eingangsbereich ausgestellt.

Sehr erfolgreich verläuft im Stadtmuseum die Fotoausstellung "Bozen im Blick", bei der neben historischen Fotografien aus 100 Jahren auch Arbeiten von Paul Thuile sowie der grandiose Real-Blick auf die Stadt vom Museumsturm aus zu sehen sind.

Die Ausstellung "100 Jahre Fotografie" entstand in Zusammenarbeit mit der Fototeca Nazionale in Rom; rund um einen besonderen Ausstellungsapparat angelegt, soll sie der Materialpräsentation suggestive Stärke verleihen.

Der abgedunkelte und schwarze Raum erinnert an die Dunkelkammer und an die Entwicklungstechniken. Im ersten Raum bildet der Boden mit dem Stadtplan eine unmittelbare Vebindung zwischen dem historischen Lichtbild und dem Bozen von heute, und der Besucher wird angeregt, seine Stadt in den ausgestellten Fotos wieder zu erkennen.

Der zweite Raum ist jenem Bozen gewidmet, das sich jenseits von Talfer und Eisack erstreckt, und möchte den Besuchern, ausgehend vom historischen Zentrum, die Entwicklungsachsen der neuen Stadtteile vermitteln.

Bozen vom Turm aus

Nach den Fotografien zielt "Bozen im Blick" von oben auf der Stadt: Vom Museumsturm aus bietet der Rundblick auf Stadt und Berge, im Kontrast zu den historischen Aufnahmen des ersten Ausstellungsteiles, ein Bild der aktuellen Realität.

Die Ausstellung schließt mit einem Bereich, der der Sichtweise der Kunst gewidmet ist, und vom Bozner Künstler Paul Thuile anhand der freien Handzeichnung und der Fotografie vorgestellt wird.

Zwei Momente kennzeichnen sein Schaffen: ein vergängliches, jenes der Zeichnung, die mit der Wand, auf der sie angebracht ist, verschwindet, sobald jene umgestaltet oder abgebrochen wird; und das bleibende Moment der Fotografie, die in wenigen Aufnahmen die Zeichnung festhält.