Marlene Südtirol Sunshine Race
10. April 2011
Am Sonntag, den 10. April 2011 findet in Nals/Südtirol die elfte Auflage des "Marlene Sunshine Race" statt. Es ist eine der bestbesetzten Mountainbike-Rennen Italiens und gehört bereits zum fünften Mal zur Rennserie "Internazionali d'Ìtalia". Die klassische Veranstaltung gehört bereits zum sechsten Mal zur Rennserie "Internazionali d'Italia".
Zuerst starten die Frauen und die Junioren/innen. Die Herren nehmen hingegen später das Rennen auf.
Die Veranstalter erwarten 600 Teilnehmer aus über 20 Nationen. Dem internationalen Starterfeld gehören auch Italienmeister und Olympiateilnehmer Marco Aurelio Fontana, Martino Fruet, Sieger 2002, sowie der Deutsche Manuel Fumic und Thomas Litscher, den Vize-Weltmeister aus der Schweiz, an.
Star der Veranstaltung ist Olympiasiegerin Gunn-Rita Dahle. Dahle hat in Nals schon drei Mal gewonnen. Mit WM-Medaillengewinnerin und Italienmeisterin Eva Lechner (Eppan) und Teamkollegin Nathalie Schneitter aus der Schweiz stehen zwei weitere Siegerinnen auf der Startliste des top-besetzten internationalen Cross Country-Rennens. Mit Judith Pollinger, Evelyn Staffler und Anna Oberparleiter sind die Südtiroler Athletinnen auch bei der 11. Auflage wieder stark vertreten.
Juniorenweltmeister Gerhard Kerschbaumer (TX Active Bianchi), zuletzt in Massa Marittima und in Sirmione zweimal auf dem Podest, wird ebenfalls ein heißer Anwärter auf den Sieg bei den Herren. Auch der Spanier Ivan Alvarez Gutierrez (Giant), der in Nals schon zwei Mal gewonnen hat, ist gemeldet. Manuel Fumic ist mehrfacher deutscher Meister, U23-Europameister und zweimaliger Olympiateilnehmer. Mit seinem Mannschaftskollegen bei Cannondale Factory Racing, Italienmeister Marco Aurelio Fontana, hat er einen antrittsschnellen und spritzigen Athleten an der Seite, der für großes Tempo sorgen kann. Nicht zu unterschätzen ist der Franzose Stephane Tempier, der im vergangenen Jahr Zweiter wurde.
Am Samstag-Nachmittag werden die Amateurrennen ausgetragen. Im Anschluss messen sich die Weltstars beim beliebten und spannenden City-Cross. Die offizielle Startnummernübergabe wird von einer Modenschau begleitet.

Strecke
Der Rundkurs in Nals ist 5 Kilometer lang und muss von den Herren (40 km) achtmal und von den Damen fünfmal (26 km) befahren werden. Die Damen müssen, bevor sie in die erste Runde fuhren, eine 1 km lange Startschleife bewältigen.

Nachtigallen Uphill - Kescht'n Igel - Step Downhill Schoentor
Die wichtigsten Passagen: Nachtigall Up Hill, technisch, viele Spitzkehren und ständiger Rhytmuswechsel, Keschtnigl, traditionelle Felspassage, Guggerhütte, die steilste Passage, Step Downhill, eine spektakuläre Abfahrt, Ganterer-Abfahrt und der Start-Ziel-Bereich mit eventuellen Sprints um Sieg und viele Zuschauer.
Streckenbeschreibung
Der Start erfolgt bei der Feuerwehrhalle in unmittelbarer Nähe des Dorfzentrums. Die FahrerInnen legen zuerst eine Startrunde zurück, um dann den eigentlichen Parcour in Angriff zu nehmen. Die Startschleife führt von Start/Zielgelände bei der "Feuerwehrhalle" hinauf bis zur Einmündung in den "Nachtigallenweg". Von da geht es hinunter zum Vereinshaus und dann - über große Betonstufen - vom Kindergarten wieder zurück zur Feuerwehrhalle.
Von der Feuerwehrhalle führt der Rundkurs zuerst in Richtung Dorfzentrum (ca. 250 Meter) und mündet dann links in den "Nachtigallenweg" hinein, ein etwa 1 Meter breiter Wanderweg, der sich rund 600 Meter durch einen Laubwald hinauf in Richtung Sirmian schlängelt. "Platten" heißt der sogenannte Aussichtspunkt der Strecke.
Nach den ersten 100 Höhenmetern führt der Kurs wieder weiter aufwärts durch die Weinberge. Hier eröffnet sich sowohl den Athleten, als auch den Zuschauern ein beeindruckendes Panorama mit Blick auf "Schloss Payersberg" und den Mendelkamm.
Die Biker können auf einem kurzen Flachstück etwas durchatmen, um dann, über eine steile Rampe, die Sirmianer-Straße zu überqueren. Anschließend folgt ein Flachstück direkt in den "Kastanienwald". Dann geht es über den fahrerisch anspruchsvollen Steig hinunter zum "Schloss Schwanburg".
Von dort führt der Kurs neben der Sirmianer-Straße abermals durch Weinberge hinauf über einen 500 Meter langen Anstieg Richtung Tisens zum "Schöntor", der höchste Punkt der Strecke. Vom "Schöntor" aus genießt man einen herrlichen Rundblick auf die Texelgruppe, den Tschöggelberg und die Dolomiten. Der Blick schweift weit über die beiden Burgen "Schloss Wehrburg" und "Schloss Katzenzungen" hinaus.
Hier können die Biker ein letztes Mal tief durchatmen, bevor es zur schwierigen Stufenabfahrt Step Downhill hinuntergeht. Step Downhill ist eine steile, rasante und spektakuläre Abfahrt über sechs Holzstufen. Sie erfordert von den Profis höchste Konzentration und große technische Fertigkeiten. Eingeleitet wird sie von 2-3 engen Kurven.
Die Abfahrt führt hinunter bis auf die Prissianer-Straße. Von hier schlängelt sich die Strecke durch die "Stachelburg" bis nach "Schernag". Hier geht's weiter durch die blühenden Obstanlagen, den Nalser-Bach entlang bis in die Sportzone. Über die Schwimmbadstraße kommen die Fahrer wieder zurück bis zum Start- Zielgelände vor der Feuerwehrhalle von Nals.
Bevor die Fahrer jedoch das Ziel erreichen, müssen sie zwischen Vereinshaus und Feuerwehrhalle noch Betonstufen passieren, was angesichts der nachlassenden Konzentration doch einigermaßen schwierig ist.
Technische Daten
Länge: Herren: 40 km (8 Runden à 5 km). Damen: 26 km (5 Runden + 1 km Startschleife)
Höhenmeter: 222 Hm / Runde
Gesamthöhenmeter: 1554 m
Programm 9. - 10. April 2011
Das Nalser Radwochenende erstreckt sich über zwei Tage. Am Samstag, den 9. April findet das offizielle Training zwischen 8 und 14 Uhr. Um ca. 18.30 Uhr wird die offizielle Startnummernübergabe an die Top-Athleten/-innen über die Bühne gehen.
Am Samstag, den 9. April wird ein sogenannter "City Cross" ausgetragen. Dabei handelt es sich um ein Sprint-MTB-Rennen mit Hindernissen. Die weltbesten Mountainbiker messen sich auf einem atemberaubenden Sprintkurs mitten im Ortszentrum von Nals. Dieser führt über Stufen, Rampen und Baumstämmen durch den Ort.
Die Strecke misst etwa 400 Meter und führt vom Rathaus zunächst zum Kinderspielplatz, dann zum Vereinshaus und wieder zurück zum Rathaus. Zum Sprintrennen werden 16 Herren und 8 Frauen zugelassen. Gefahren wird im KO-Modus und zwar mit je 4 Startern. Die zwei Schnellsten steigen in die nächste Runde auf. Preisgeld für die ersten Vier.
Sonntag, den 10. April Um 11.45 Uhr starten die Frauen und die Junioren/innen. Die Herren nehmen hingegen um 14.00 Uhr das Rennen auf. Um 16.30 Uhr findet die Siegerehrung statt. Die Veranstaltung geht mit der Verlosung der Lotterie um 17 Uhr zu Ende.
| Samstag, 9. April 2011 | 8.00 - 14.00 Uhr: Offizielles Training 11.30 - 13.30 Uhr: Ausweiskontrolle und Startnummernausgabe "Rennen 9.4" 15.00 - 18.00 Uhr: Ausweiskontrolle und Startnummernausgabe "Rennen 10.4." 14.30 Uhr: Start Elite Sport, M1, M2 6 Runden 36 km. M3, M4, M5+ 5 Runden 25 km. Preisverteilung nach Zieleinlauf 17.00 Uhr: Team Manager Meeting 17.30 Uhr: City Cross Women 17.50 Uhr: City Cross Men 18.00 Uhr: Siegerehrung, offizielle Startnummernübergabe und Modenschau |
| Sonntag, 10. April 2011 | Ausweiskontrolle und Startnummerausgabe von 7.30 bis 11.00 Uhr 9.15 Uhr: Schüler m: 2 Runden x 4 km + Startrunde, 9 km 9.15 Uhr: Schüler Frauen: 1 Runde x 4 km + Startrunde, 5 km 10.15 Uhr: Jugend m: 3 Runden x 4 km + Startrunde, 13 km 10.15 Uhr: Jugend Frauen: 2 Runden x 4 km + Startrunde, 9 km 11.45 Uhr: Frauen Elite + U23: 5 Runden + Startrunde, 26 km 11.45 Uhr: Frauen Junior: 4 Runden + Startrunde, 21 km 11.45 Uhr: Frauen Master: 3 Runden + Startrunde, 16 km 11.47 Uhr: Junioren: 6 Runden, 30 km 14.00 Uhr: Elite - U23 - U21: 8 Runden, 40 km 16.30 Uhr: Preisverteilung 17.00 Uhr: Verlosung Lotterie |
Insgesamt 568 Teilnehmer aus 18 Nationen haben an der elften Ausgabe des "Marlene Südtirol Sunshine Race" teilgenommen. Die angemeldeten Athletinnen und Athleten kamen aus Italien, Österreich, Deutschland, Norwegen, Schweiz, Slowenien, Spanien, Frankreich, Costarica, Kroatien, San Marino, Ukraine, Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Moldawien, Russland.
Auf Anordnung der UCI haben die Veranstalter die Strecke verkürzt. So hat die Rennleitung das letzte Steilstück zum Keschtnigl entfernt. Dafür wurde eine neue, kürzere Passage eingefügt: Die Ganterer-Abfahrt, mit einem zusätzlichen Sprung. Auch die Rundenzahl wurde reduziert. Die Herren mussten den Rundkurs sieben Mal befahren (35 km), die Damen vier Mal (25 km + Startschleife).
Elite Damen

Start Elite Damen
Bei den Damen triumphierte die 23-jährige Slowenin Tanja Zakelj. Auf Rang zwei kam ihre Landsfrau Blaza Klemencic. Dritte wurde Italienmeisterin Eva Lechner.

Blaza Klemencic - Tanja Zakelj - Eva Lechner - Judith Pollinger - Evelyn Staffler
Nach der Startrunde über einen Kilometer lag Eva Lechner vorne, dicht gefolgt von weiteren Fahrerinnen. Aber bereits in der ersten Runde ging die 31-jährige Slowenin Blaza Klemencic in Führung und beendete die erste Runde mit einem Vorsprung von 15 Sekunden auf Tanja Zakelj. Nach der zweiten Runde war Klemencic immer noch vorne, aber auf dem höchsten Punkt der Strecke ereilte sie ein technischer Defekt am Hinterrad, den sie zunächst noch eigenhändig reparieren konnte. Dieser kostete sie aber wertvolle Sekunden und ermöglichte es Tanja Zakelj in Führung zu gehen. Klemencic fiel auf den zweiten Platz zurück und Eva Lechner konnte inzwischen ebenfalls Positionen gut machen und sich auf den dritten Platz vorkämpfen.

Tanja Zakelj - Blaza Klemencic - Eva Lechner - Judith Pollinger
Statements Damen
Tanja Zakelj: "Ich habe mich heute – im Gegensatz zu den ersten Rennen der Saison – sehr stark gefühlt. Die warmen Temperaturen sind mir sehr entgegengekommen. Sie waren perfekt, ich habe mich sehr wohl gefühlt. Blaza Klemencic war auch sehr stark drauf, aber sie hatte leider ein technisches Problem, weshalb ich sie überholen konnte. Wir kämpfen beide sehr hart, um uns einen der zwei Plätze für die Olympischen Spiele von London zu sichern".
Blaza Klemencic: "Ich bin sehr enttäuscht, denn ich befinde mich in einer sehr guten Verfassung. Wenn ich dieses technische Problem nicht gehabt hätte, wäre ich wahrscheinlich als Erste durchs Ziel. Aber das kann eben passieren bei so einem Rennen. Ich habe den Defekt am Hinterrad zunächst eigenhändig repariert und bin bis zur nächsten Wechselzone, wo mein Mechaniker bereits auf mich gewartet hat. Mein Ziel sind die Olympischen Spiele. Wir sind zu sechst und kämpfen um zwei Startplätze".
Eva Lechner: "Mir hat zu Beginn die Spritzigkeit gefehlt, ich hatte das Marathon-Etappenrennen der letzten Woche in Südafrika noch in den Beinen. Je länger das Rennen aber gedauert hat, desto besser fand ich den Rhythmus und umso besser habe ich mich gefühlt. Meine Vorbereitung ist ganz auf die Olympischen Spiele von London, im nächsten Jahr, ausgerichtet. Folglich war dieses Rennen ein wichtiger Test, vor allem, was die Vorbereitungen angeht".
Judith Pollinger: "Ich hatte ein gutes Gefühl, das Rennen hat mir richtig Spaß gemacht. Bei der Startrunde bin ich nicht gut weggekommen, konnte dann aber während des Rennens mehrere Positionen gut machen, was mich sehr angespornt hat".

Tanja Zakelj - Blaza Klemencic - Eva Lechner - Judith Pollinger
- Tanja Zakelj (SLO, Orbea Geax) 1h10'44"
- Blaza Klemencic (SLO, Felt Ötztal X-Bionic) 1h12'11"
- Eva Lechner (ITA, Colnago Arreghini Sudtirol) 1h12'21"
- Daniela Veronesi (ITA, Torpado Surfing Shop) 1h14'03"
- Judith Pollinger (ITA, Bi&Esse Infotre A.S.D.) 1h14'36"
- Barbara Benko (HUN, Focus Mig Team) 1h15'01"
- Nina Homovec (SLO, Orbea Geax) 1h15'31"
- Iana Belomoina (UKR, Nazionale Ucraina) 1h16'21"
- Anna Oberparleiter (ITA, Bi&Esse Infotre A.S.D.) 1h16'46"
- Serena Calvetti (ITA, Lissone MTB ASD) 1h17'39"

Tanja Zakelj - Judith Pollinger und Eva Lechner - Preisverteilung
Herren Elite

Start Herren Elite
Das Herrenrennen war ein Wechselbad der Gefühle und an Spannung kaum zu überbieten. Fünf Runden lang lag Italienmeister und Olympiateilnehmer Marco Aurelio Fontana souverän in Führung, bevor er in der Abfahrt einen Reifendefekt hatte. Er konnte den Platten ein erstes Mal reparieren, aber am Ende der Steigung wurde auch sein Reservereifen beschädigt.

Marco Aurelio Fontana - Diego Rosa - Tony Longo - Gerhard Kerschbaumer - Ivan Alvarez Gutierrez
Bereits in der dritten Runde war Manuel Fumic aus Deutschland, einer der Favoriten ausgeschieden. Der zweifache Olympiateilnehmer stürzte in der Abfahrt und zog sich Abschürfungen am linken Knie zu.

Marco Aurelio Fontana - Ivan Alvarez Gutierrez - Tony Longo - Gerhard Kerschbaumer - Stephane Tempier
Fontana fiel zurück und Ivan Alvarez Gutierrez übernahm zwei Runden vor Schluss die Führung und beendete die sechste Runde – ohne Sattel! - mit einem Vorsprung von 34 Sekunden auf Tony Longo. Dritter war zu diesem Zeitpunkt mit einem Rückstand von einer knappen Minute Marco Aurelio Fontana. Gutierrez setze ohne Sattel zur letzten Runde an. Tony Longo kam dem Spanier immer näher schloss zu ihm auf, um ihn nach der Steigung zu überholen. Für den Trentiner war dies der erste Sieg in Nals.
Statements Herren

Tony Longo - Ivan Alvarez Gutierrez - Gerhard Kerschbaumer
Tony Longo: "Schon als Junior bin ich in Nals entweder schlecht gefahren oder hatte Pech. So auch im letzten Jahr, als ich in Führung liegend, technische Probleme hatte. Heute war ich zwar nicht der Stärkste, aber das Glück stand auf meiner Seite. Fontana und Gutierrez hatten heuer Pech und ich war der Nutznießer".
Ivan Alvarez Gutierrez: "Ich habe versucht das Rennen auch ohne Sattel zu beenden und das ist mir gelungen. Probleme hatte ich damit nur in den Flachstücken. Sicher hätte ich gerne zum dritten Mal gewonnen, aber wichtig ist, dass meine Form stimmt. Ich bin zufrieden auch wenn es mir natürlich um den Sieg leid tut".
Diego Rosa: "Ich habe mich sehr gut gefühlt, besonders während der ersten drei Runden. Dann bin ich in der Abfahrt gestürzt. Ich habe versucht mich in den darauffolgenden zwei Runden ein bisschen zu erholen, um dann wieder voll zu attackieren, um aufs Podest zu steigen und meinen Rivalen in der U23-Kategorie, Gerhard Kerschbaumer, den Führenden bei der Rennserie Internazionali d’Italia, zu bezwingen".
Gerhard Kerschbaumer: "Zwar habe ich unter einem starken Heuschnupfen gelitten, aber ich bin sehr zufrieden, denn ich habe gut trainiert. Das hohe Trainingspensum hat sich allerdings nach der dritten Runde bemerkbar gemacht. Rosa ist sehr stark, aber die Saison ist noch lang".

Tony Longo - Ivan Alvarez Gutierrez e Diego Rosa - Preisverteilung
- Tony Longo (ITA, TX Active Bianchi) 1h36'57"
- Ivan Alvarez Gutierrez (SPA, Giant Italia Team) 1h37'33"
- Diego Rosa (ITA, Giant Italia Team) 1h37'34"
- Gerhard Kerschbaumer (ITA, TX Active Bianchi) 1h38'25"
- Marco Aurelio Fontana (ITA, Cannondale Factory Racing) 1h38'38"
- Uwe Hochenwarter (AUT, Muskelkater Genesis Team) 1h39'16"
- Stephane Tempier (FRA, TX Active Bianchi) 1h39'37"
- Alexander Gehbauer (AUT, RC Arbö Askö Klagenfurt) 1h40'00"
- Jan Skarnitzl (CZE, Rubena Birell Specialized Cycling) 1h40'12"
- Christian Ole Fagerli (NOR, Raumerrytter) 1h40'29"
