Galerie Museum

Die Galerie Museum befindet sich in der Museumstrasse, gleich neben das Südtiroler Archäologiemuseum.

Die Galerie Museum präsentiert jährlich bis zu 7 Ausstellung regionaler und internationaler Künstler und organisiert begleitend zu den Ausstellungen Symposien, Seminare und Workshops, in denen aktuelle Tendenzen der zeitgenössischen Kunst reflektiert werden.

A Lapse, a Stain, a Fall

Otobong Nkanga

Vom 23. November 2018 bis 9. Februar 2019

Eröffnung am 23. November 2018 um 19.00 Uhr

Kuratiert von Emanuele Guidi

Die Künstlerin Otobong Nkanga (Lagos/Antwerpen) kehrt für ihre erste Einzelausstellung in Italien an die ar/ge kunst zurück, nachdem sie bereits im November 2013 an der programmatischen Ausstellung "Prologue Part II - La Mia Scuola di Architettura" teilgenommen hatte.

"A Lapse, a Stain, a Fall" bringt aktuelle Arbeiten, laufende Projekte und zwei neue Auftragsarbeiten Otobong Nkangas zusammen und stellt einen weiteren Schritt in ihrer Auseinandersetzung mit den mannigfaltigen Werten natürlicher Ressourcen im Anthropozän dar, die sie parallel zu ihrer unaufhörlichen Erkundung der Wechselwirkungen zwischen der Morphologie der Erde und jener der Sprache fortführt.

Mithilfe von Bildhauerei, Zeichnung und Performance, aber auch mit schriftstellerischen, verlegerischen und pädagogischen Mitteln, betrachtet die Künstlerin den Begriff "Land" als geologisches und diskursives Gebilde und geht dabei häufig von derlei Systemen und Verfahren aus, mit denen Rohstoffe lokal abgebaut, technologisch verarbeitet und weltweit in Umlauf gebracht werden.

Von dort folgt sie dann den Verflechtungen, die Erze, materielle Kultur und die Konstruktion von Begierde mit Macht- und Wissensumverteilung verbinden.

Otobong Nkanga hat "A Lapse, a Stain, a Fall" als organische Darstellung künstlerischer Arbeiten konzipiert, die sich einem chromatischen Rhythmus folgend im Raum entfalten; von Schwarz bis zu einer zunehmend gemischten Farbpalette. Eine Abfolge von Werken, die entlang eines neuen zentralen Hauptwerkes "aufkeimen", das wie eine Ader den architektonischen Raum von Wand zu Wand durchläuft, macht die Ausstellung zu einem lebendigen, diasporischen Organismus, in dem Körperteile über ihre Haut aneinander hängen.

ar/ge kunst

Die ar/ge kunst Galerie Museum, gegründet im Jahr 1985, ist ein privater Kunstverein, dessen Büro- und Ausstellungsräumlichkeiten sich im Zentrum der Bozner Altstadt befinden.

Die Zielsetzungen der ar/ge kunst Galerie Museum liegt in der Förderung zeitgenössischer Kunst, Architektur und neuer Medien, sowie in der Präsentation junger und neuer Kunstpositionen.

ar/ge ist die Abkürzung für "Arbeitsgemeinschaft".

Dessen Geschichte und ökonomische Grundlagen, das Leitbild und die Ambitionen, die Verantwortung gegenüber Mitgliedern und Öffentlichkeit sowie das Verhältnis zu dem kulturellen und politischen Kontext, in dem ar/ge kunst sich bewegt, werden in installativen und performativen Projekten thematisiert.

metro

Metro ist eine neue Präsentationsplattform der ar/ge kunst Galerie Museum. Metro wendet sich an kulturell tätige Menschen abseits der institutionsalisierten Räume. Metro fördert die Entstehung eines freien kulturellen Netzwerkes. Metro unterstützt eine breite, neue und spannende regionale Kulturlandschaft mit Gegenwartsbezug.